Kontakt

Wer Kontat mit mir aufnehmen möchte, hinterlasse einfach einen Komentar hier.
Diese Kommentare kann nur ich zunächst einsehen.
Dabei wird mir die Email – Adresse mitgeteilt, von der der Komentar versand wurde.
Ich würde dann darauf per Mail antworten.

Sie können mich aber auch unter +49 491/ 9776500 abends zwischen 20 – 21.00 Uhr anrufen.

5 Gedanken zu „Kontakt

  1. Hallo Herr Diekmann,

    wie sie aus unten stehender Mail lesen können ist mir Ihr Kommentar zu
    PAS gesendet worden. Ich bin auch ein entsorgter Vater und würde dies
    gerne weiter verteilen.
    Haben Sie was dagegen, diese Mail (unten stehende Info über Ihren
    Kommentar) in die:
    Papa-Info-Liste zu stellen

    Mailingliste papa-info – immer gut informiert
    e-mail an die Liste schreiben: papa-info@listen.jpberlin.de
    web: https://listen.jpberlin.de/mailman/listinfo/papa-info

    und auf Facebook zu teilen (mein Facebook-Link: https://www.facebook.com/lotz.ejong )?

    Solche Dinge müssen in die Öffentlichkeit wo es nur geht.

    Mit freundlichen Grüssen
    Steffen Kruppert

    Fulda
    0661 – 97 20 98 36

  2. Hallo Heiko,

    Thilo hatte den Link zu Deiner homepage an “Mitbetroffene” weitergeleitet. Ich finde die Idee und die Seite gut. Mach weiter so und gib nicht auf.

    Ich habe habe meine Tochter seit 1,5 Jahren nicht gesehen, obwohl wir nur 300 m auseinander wohnen. Details erspare ich mir, da das Gerichtsverfahren noch läuft und ich da noch hoffe.

    Viele Grüße

    Achim

  3. Guten Tag, nach über 26 Jahren des Kampfes für meine Tochter und einer Enkeltochter ist es seit Mitte April 2012 bis heute zu einem sehr herzlichen und liebevollen Kontakt gekommen, Dank der Mutter meines zukünftigen Schwiegersohnes. Inzwischen habe ich zwei Enkeltöchter, die ich nicht mehr missen möchte. In vielen Dingen des Lebens werde und darf ich mich für alle Beteiligten einbringen. Erstaunlich, das was die Richter und Rechtsanwälte sowie Jugendamt beabsichtigt haben, eine Entfremdung, ist nicht eingetreten. Jedoch haben sie Ihre Mutter und Großmutter aufgrund der jahrelang angestrebten Trennung und der Kontaktlosigkeit verloren. Ich kann nur jedem Eltern- und Großelternteil empfehlen niemals für seinen Nachwuchs zu kapitulieren. Ihnen immer wieder zeigen man ist da und das in aller Sachlichkeit. Beste Grüße Manfred

  4. Hallo Heiko!
    Ich bin 53-jähriger Vater meiner kürzlich volljährig gewordener Töchter Lisa und Dana . Nach der Scheidung um `98 war ich zunächst psychisch nicht in der Lage, Umgang mit den Kindern auszuüben und habe daher die neue Partnerschaft meiner Frau mit dem heutigen Ehemann sogar gefördert. Irrtümlicherweise nahm ich an, dass der Kontakt zu den Kindern zu einem späteren Zeitpunkt normal verlaufen würde. Meine Ex hat mir – beginnend nach kurzer Zeit – vorgeworfen, dass ich mich nicht kümmern würde. Jeder folgende Versuch, zunächst ohne Behördenhilfe, endete in dieser Aussage. Hinzu kam, dass sie die Kinder manipulierte. Ein letzter Versuch vor wenigen Jahren, wenigstens Besuchsrecht vor Gericht zu erwirken, verlief ohne Ergebnis; letztlich hatte ich sogar gegen eine einstweilige Verfügung anzugehen, da selbst Kontaktaufnahme in Sachen Auskunftrecht „belästigend“ seien.
    Die Kinder sind heute vollständig entfremdet, tragen andere Namen, (er) kennen mich nicht mehr. Es besteht keinerlei Kontakt zu Personen meines Familienzweigs.

    Ein jahrelanger Umgangsboykott führt unweigerlich dazu, dass die Prägung auf den entfremdeten Elternteil verloren geht. Insbesondere dann, wenn die Kinder bei der Trennung noch sehr jung waren. Dieser Vorgang lässt sich nicht mehr rückgängig machen, da nur junge Kinder geprägt werden können, bevor sie sich geistig entwickeln. Vom Kopf her wissen sie schon, dass es einen Vater geben muss, jedoch fehlt die innere Sehnsucht, ihn sehen zu wollen. Daher wird es keinen Annäherungsversuch von ihrer Seite geben. Falls später doch, erfolgt quasi ein sehr ernüchterndes Treffen zwischen Fremden, das mit einem Eltern-Kind-Verhältnis jedoch nichts gemeinsam hat, da es keine Intimität gegeben hat, die ein solches Verhältnis erst begründet ( „sitzt auf dem Schoß von…“,“lehnt den Kopf an…“,“wird getröstet von..:“ etc).

    Wer entfremdet wurde oder werden soll, hat leider nicht allzu viel Zeit, um Umgang durchzusetzen und braucht dazu eine realistische Chance. Das Wahrnehmen der Chance kostet nur Kraft, das Nicht-Wahrnehmen-können einer Chance jedoch kostet oft die Gesundheit. So ist man hinterher krank hat aber immer noch nichts erreicht.

    Ich musste mir erst die Zusammenhänge erarbeiten um zu erkennen, dass ich keine Chance mehr habe und übernehme nun die Verantwortung für meine Gesundheit und die meiner Eltern, die noch nicht so weit sind wie ich…

    Lieben Gruß, alles gute!
    Elmar Jörgens, Willich

  5. Das Bundesverfassungsgericht weist in seinen Beschlüssen 1 BvR 3189/09 vom 14.07.2010 und 1 BvR 2604/06 vom 18.12.2008 auf folgende Grundsätze (Art. 6 GG) hin:
    1. Ungerechtfertigte Umgangseinschränkungen verletzen das Elternrecht aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG
    2. Auch das Umgangsrecht des nicht sorgeberechtigten Elternteils steht unter dem Schutz des Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG
    3. Das Umgangsrecht ermöglicht dem umgangsberechtigten Elternteil, sich von dem körperlichen und geistigen Befinden des Kindes und seiner Entwicklung durch Augenschein und gegenseitige Absprache fortlau-fend zu überzeugen, die verwandtschaftlichen Beziehungen zu ihm auf-rechtzuerhalten und einer Entfremdung vorzubeugen, sowie dem Lie-besbedürfnis beider Teile Rechnung zu tragen .
    4. Auch wenn das Kind nicht bei einem Elternteil lebt, muss grundsätzlich der persönliche Umgang des Kindes mit dem umgangsberechtigten El-ternteil ermöglicht werden. Dasselbe gilt auch wenn das Kind fremd un-tergebracht ist. (Pflegefamilie, Heim)
    5. Es entspricht dem Kindeswohl, dass die familiären Beziehungen auf-rechterhalten werden und das Kind nicht vollständig von seinen Wurzeln getrennt wird.
    6. Nur wenn eine Gefährdung der seelischen oder körperlichen Entwick-lung des Kindes bei Wahrnehmung eines Umgangsrechtes entstünde, ist eine Einschränkung oder ein Ausschluss zum Schutze des Kindes ver-anlasst.
    7. Der Wille des Kindes muss berücksichtigt werden, soweit dieser mit sei-nem Wohl vereinbar ist.
    8. Das Kind muss im Gerichtsverfahren die Möglichkeit erhalten, seine per-sönlichen Beziehungen zu seinen Eltern erkennbar werden zu lassen.
    9. Die Einschränkung oder der Ausschluss des Umgangsrechtes bedarf ei-ner nachvollziehbaren Begründung, welche eine nähere Auseinanderset-zung mit dieser Frage notwendig werden lässt.
    10. Artikel 6 Abs. 1 GG verpflichtet den Staat, die aus Eltern und Kinder be-stehende Familiengemeinschaft als eigenständig und selbstverantwort-lich zu respektieren.
    11. Das Bundesverfassungsgericht hat mehrfach klargestellt, dass Artikel 6 Abs. 2 GG den Vorrang der Eltern bei der Verantwortung für das des Schutzes und der Hilfe bedürftige Kind garantiert.
    12. Die Verfassungsgrundsätze verlangen eine bevorzugte Berücksichtigung der Familienangehörigen bei der Auswahl von Pflegern und Vormündern.
    13. Nach Auffassung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte umfasst das Familienleben im Sinne des Art. 8 EMRK zumindest – auch – nahe Verwandte – zum Beispiel Großeltern und Enkel -, da sie innerhalb der Familie eine beachtliche Rolle spielen können. Die Achtung des so verstandenen Familienlebens begründet für den Staat die Verpflichtung, in einer Weise zu handeln, die die normale Entwicklung dieser Beziehung ermöglicht (vgl. EGMR, Urteil vom 13. Juni 1979, NJW 1979, S. 2449 ). Hieraus folgt, dass die Gerichte bei der Auswahl eines Vor-munds bestehende Familienbande zwischen Großeltern und Enkeln zu beachten haben.
    14. Sind diese Verwandten zur Führung der Vormundschaft geeignet im Sin-ne von § 1779 Abs. 2 BGB, so dürfen sie nicht etwa deswegen übergan-gen werden, weil ein außenstehender Dritter noch besser dazu geeignet wäre, beispielsweise im Hinblick auf eine optimale geistige Förderung des Kindes.
    15. Die Umgangsrechte gelten gemäß der Rechtsprechung des Bundesver-fassungsgerichtes und des Europäischen Gerichtshofes auch für Groß-eltern, da diese ebenfalls unter den Schutz des Artikel 6 GG und Artikel 8 EMRK fallen (siehe BVerfG, 1 BvR 2604/06 vom 18.12.2008 – im Blog un-ten)

    Montag, 30. Juli 2012
    Bundesverfassungsgericht: Bei Sorgerechtsentzug muss Kindeswohlgefähr-dung bereits eingetreten sein
    BVerfG, 1 BvR 3116/11 vom 28.2.2012, Absatz-Nr. (1 – 38), http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20120228_1bvr311611.html
    Rechtsanwältin Katrin Hombach in Sozietät Rechtsanwälte Hoffmann, Peschkes & Partner GbR, Langgasse 36, 65183 Wiesbaden und Rechtsanwälte Hausmann & Sandreuther, Bahnhofstraße 31, 91126 Schwabach
    Das Bundesverfassungsgericht hat sich in dem vorliegenden Beschluss mit einer immer wiederkehrenden Problematik befasst:
    Sowohl Jugendämter, als auch Sachverständige stellen gerne viele negative Verhaltensweisen bei ihrem Klientel fest und leiten daraus eine vermeintliche Kindeswohlgefährdung oder Erziehungsunfähigkeit ab, mit der Folge, dass den betroffenen Eltern bzw. Elternteilen mit einer solchen Begründung die elterliche Sorge entzogen wird.

    In dem vorliegenden Beschluss verdeutlicht das Bundesverfassungsgericht dass Befürchtungen für eine in der Zukunft liegende mögliche Gefährdung eines Kindes keine Grundlage für einen Sorgerechtsentzug gem. § 1666 BGB rechtfertigen. Vielmehr müsse ein bereits eingetretener Schaden belegt sein.

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