Gerichtstermin:

In der ersten Anhörung vor Gericht hatte nur der Richter Schachtscneider gesprochen.
Er hatte die Mutter überredet, einer Mediation zuzustimmen.

Mehr als ein Jahr verging, bis Richter Schachtschneider Zeit für einen zweiten Termin (Anhörung) finden konnte.
(Was interessiert schon des Kindes wohl, er ist ja bei der Mutter, da braucht man keinen Vater mehr.)
(Die gestzlichen Vorgaben geben 3 Monate Zeit um eine zweite Anhörung einzuberaumen.)
Als erstes wurde festgestellt, dass keiner vom Jugendamt anwesend ist. (Gesetzlich vorgeschrieben.)
Somit hätte diese Anhörung nicht stattfinden dürfen. Er hat ein Telefon neben sich und das JA ist auf der anderen Straßenseite. Richter Schachtschneider wollte offensichtlich keine Beteiligung des Jugendamtes anderenfalls hätte er dort angerufen.

Ersatzweise bittet Schachtschneider die Jahre lang manipulierende Mutter um eine Einschätzung der Situation meines Sohnes.
Was die zu sagen hat ist ja klar.

Danach wiederholt die Psychologin Fr. Überschär die zusammengetragenen Lügen die als Grundlage ihres GA dienten.
Ich versuche anschließend die fehlenden Fakten ihres GA aufzuzählen.
Jedoch unterbricht mich Richter Schachtschneider immer wieder mit Sätze wie: was ist ihre Frage, oder wann kommen sie zur Sache, oder, das interessiert hier niemanden, u.s.w.

Als ich meinen Antrag auf Erweiterung des Gutachtens erwähne, erklärt Richter Schachtschneider, dass meine Anträge für ihn nur Statements sind.
Anschließend gibt Fr. Volpert ihr Meinung wieder. Als ich sie auf ihre Beobachtung des Treffens zwischen meinem Sohn und mir anspreche, wird Richter Schachtschneider aufgebracht.
Er erregt sich plötzlich über Mails die ich an alle Beteiligte verschickt hatte, mit wissenschaftliche Fachartikel zu dieser Problematik.
Als ich dann um Verständnisses bitte, dass meine Situation doch eine absoluter Ausnahmesituation ist, wenn man Jahre lang nichts als nur schlechte Nachrichten von seinem Sohn bekommt, 3 Jahre kein Gespräch nicht fragen wie es ihm geht, wenn man informiert wird, dass meine Briefe ungelesen vernichtet werden; nachdem ich also um Verständnis bitte, sagt Richter Schachtschneider: “verlassen sie sofort den Gerichtssaal”.
Ich war ihm vermutlich ins Wort gefallen, eine andere Begründung dafür, kann ich nicht erkennen.
Weitere Details werde ich in nächster Zeit hier noch veröffentlichen.

Ein Gedanke zu „Gerichtstermin:

  1. Hallo Herr Diekmann,

    wenn man Ihren Schilderungen glauben darf, sind das für die Kinder an dem genannten Gerichtsstandort beängstigende und traurige Zustände.

    Eine Gutachterin, die sinngemäß selbst von sich gibt keine Erfahrung auf dem Gebiet zu haben!? Was ist denn dies für eine Basis für ein Gutachten?

    Meine Ex-Frau hatte probiert den vom Gericht bestellten Gutachter, nach der Diagnose eines PAS mit psychischer Kindeswohlgefährdung ( „unbewusstes“ und uneinsichtiges Betreiben der Mechanismen für ein PAS der Kindesmutter, fehlende Bindungstoleranz usw. ), der Befangenheit zu erklären.

    ZUM MUT MACHEN : Nach ca. zwei Jahren sehe ich meinen Sohn jetzt regelmäßig. Jedoch ist die „Gehirnwäsche“ in Kombination mit dem Loyalitätskonflikt während der Zeit des Nichtsehens bei meinem Sohn so weit fortgeschritten, dass mein Sohn kaum ein Wort mit mir spricht, mich als „Sch…kerl“ und „von Dir nehme ich nichts an“, „was geht Dich das an“ und respektlos mir gegenüber tritt. Aber, das Wichtigste ist: Mein Sohn und ich haben Kontakt!!!

    Die Mutter verweigert sich weiterhin jeglicher Elterngespräche und dem Leben der Elternebene, d.h. blendet die Vergangenheit komplett aus.

    Leider spiegeln sich scheinbar die wahren Charakterzüge und Gedankengänge des Entfermders oftmals über die entfremdeten Kinder wieder.

    In dem Fall meines Sohnes ist vermutlich eine schlechte Kindheit und psychische Probleme des Entfremders (Borderline Symptome , Narzissmus, usw.).

    Kämpfen lohnt sich aus meiner Sicht immer, aber man sollte abschätzen können ob man den Kampf durchsteht und nicht selbst daran kaputt geht (es geht immer noch eine Nummer heftiger als man glaubt … dies hat sich bei meinem Kampf um meinen Sohn bewahrheitet ).

    Es nützt dem entfremdeten Kind im später Leben wenig , wenn irgendwann merkt , was mit diesem überhaupt durch den Entfremder bewusst oder unbewusst betrieben wurde, den Kontakt später zum entfremdeten Elternteil sucht und der Entfremdete dann ebenfalls mit z.B. psychischen Problemen zu kämpfen hat oder gar vorher sich etwas antut.

    Somit hat das Kind im späteren Leben wenigstens einen stabilen Elternteil.

    Ich möchte wegen dem derzeit ruhenden Gerichtsverfahren namenlos bleiben.

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