Über mich

Mein Name ist Heiko Diekmann.
Ich bin 1965 geboren, habe 1987 geheiratet und 1999 ist unser Sohn geboren.
Die Trennung kam knapp zwei Jahre später.

Anfangs haben wir das ganze einigermaßen gut geregelt bekommen.
Allerdings änderte sich das ganze immer mehr. Seit etwa mitte 2008 weigert sich die Mutter unseres Sohnes mit mir zu reden. Das hat bei unserem Sohn Spuren hinterlassen. Immer wenn er zu mir kam, (alle 14 Tage das Wochenende) brauchte er erst mehrere Stunden um seine Anspannung zu verlieren. Später konnten sein Mutter und ich nur noch über das Jugendamt miteinander reden. Das stellte sie dann allerdings auch ein, indem sie per Mail festlegte wann unser Sohn zu mir dürfte oder nicht. Sie hat von da an jegliche Gespräche verweigert.

Darauf hin machte ich den Fehler, dass ich das Familiengericht einschaltete, da sie mir jegliches Mitspracherecht verweigerte. Noch in der ersten Anhörung verkündete sie, dass sie rund 100 km weit wegziehen würde. Die Arbeit die sie da gefunden haben wollte, gab es nicht. Dennoch hatte sie sicher gestellt, dass der Richter keinen Kompromiss mehr herbeiführen konnte. In der Folge kam es zur Eskalation, mit dem Schluss, dass sie wegzogen und mein Sohn mich gar nicht mehr sehen wollte. Das ist so seit 06.01.2010.

Da die Gerichte mir nicht helfen wollen, (nach deren Urteil ist mein Wunsch nach Umgang Kindeswohl gefährdend) gehe ich jetzt diesen Weg, um meinen Sohn deutlich zu machen, dass ich ihn liebe. Da ich keinerlei Möglichkeiten habe ihm dies mitzuteilen, habe ich keine andere Lösung gefunden. So bleibt mir nur die Hoffnung, dass sich mein Sohn die von mir aufgezeichneten Videos ansieht und seine eigenen Schlüsse daraus zieht.

Meine Exfrau hat Anzeige erstattet und die Staatsanwaltschaft befasst sich damit, ob diese Webseite dem Beschluss des Gerichts überschreitet. Darin wurde mir jeglichen Kontakt zu meinem Sohn verboten. Jetzt muss die Staatsanwalt sich die Frage stellen, ob diese Seite das Kindeswohl gefährdet, oder nicht. Gleichzeitig geht es um die Frage der freien Meinungsäußerung. Nicht zuletzt um die Frage der Persönlichkeitsrechte und auch um die Frage nach den Rechten eines sorgeberechtigten Vaters. Da kann man gespannt sein, zu welchem Schluss sie wohl gelangen. Solange das EuGH da kein Urteil gefällt hat, werde ich mich darum bemühen diese oder ähnliche Seite auf den neuesten Stand zu halten.
—-
Am 23.09.13 hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt.

Da ich in einer Wortanzeige (der örtlichen Tageszeitung) auf diese Seite hingewiesen habe, bekam ich bereits eine Strafe vom Familiengericht über 500,-€.

Eine Bitte noch, bitte sendet einen kurzen Kommentar, besonders wenn sie selbst betroffen sind. Ich möchte meinem Sohn und auch allen anderen zeigen, dass wir uns nicht allein in einer solchen Situation befinden. Auch die gesamte Öffentlichkeit darf informiert werden, was für Menschenrechtsverletzungen hier in unserem Land zur Tagesordnung gehören. Und es macht Mut, wenn man erfährt, dass es viele sind, denen es so ergeht.

9 Gedanken zu „Über mich

  1. Wir drücken Ihnen die Daumen Herr Dieckmann, so ein zuverlässiger und netter Vater wie Sie wünscht sich jedes Kind, Viel Glück. Fam. Sina

  2. Hallo, wenn ich mir das ansehe muss ich merken das es bei mir nicht anders ist.
    Habe mit meiner Ex 2 Mädels (jetzt 14 und 15 Jahre). Seit 2006 getrennt und seit 2009 sehe ich die Kinder nicht mehr. Obwohl auch Mein Eid von Ihrer Seite (4 Personen) beim Gerichtstermin raus kam, kommt Sie mit allen durch ( Richter sagte: Sie müssen es verstehen, es ist die Mutter der Kinder!!!!!).
    Gemeinsames Sorgerecht heißt in Deutschland ” Nur auf Papier”.
    Es ist eine Unverschämtheit was unsere Rechtsprechung, im Zuge von Kindeswohl vom Stapel lässt.

  3. Hallo, ich bin seit 15 Monaten getrennt (ich hatte meine Gründe) und auch schon fast geschieden. Mein Sohn ist 5. Ich hoffe aber, das mir sowas, was ich hier lese erspart bleibt. Ich glaube dein Sohn wird irgentwann selbst den Kontakt zu dir suchen…..
    Kopf hoch, auch wenn es schwer fällt!

  4. Sehr geehrter Herr Diekmann,
    mich hat Ihr Aufruf nach Begegnung zu Ihrem Sohn traurig, wütend und fassungslos gemacht. Warum? Ich stehe in einer ähnlichen Lage und Frage mich ernsthaft warum Väter diskriminiert werden, obwohl das Grundgesetz Art. 6, 2 sagt: “Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.” Ich bewundere ihren Schritt in die Öffentlichkeit zu gehen, leider habe ich mich mit dieser Thematik erst auseinandergesetzt, als ich selbst Betroffener wurde.
    Traurig weil es niemals eine Kindeswohlgefährdung darstellen kann, wenn ein Vater gewillt ist Kontakt mit seinem Kind zu haben. Und die Familiengerichtsbarkeit Väter im 21. Jahrhundert diskriminiert und auf einer kriminelle Art einen Missbrauch selbst an den Kindern anrichtet. Das Kindeswohl wäre es, die Täter selbst zu verhindern, die meistens Vätern Kontakt mit dem Kind verweigern, obwohl er und vor allem das KInd es haben will und soll (BGB §1666, 1684, §1626,3).
    “Zum Wohl des Kindes gehört in der Regel der Umgang mit beiden Elternteilen. Gleiches gilt für den Umgang mit anderen Personen, zu denen das Kind Bindungen besitzt, wenn ihre Aufrechterhaltung für seine Entwicklung förderlich ist.”
    Kämpfen Sie weiter ich wünsche Ihnen Kraft, Energie, Willen, Ausdauer und das Ihre Ressource an Energie, die Liebe zu Ihrem Kind Sie niemals aufgeben lässt. Sie sind nicht allein, es gibt tausende Opfer dieser perversen Willkür des Deutschen Staates, Gesetzgebers und deren Judikative. Kämpfen Sie weiter und Ihr Kind wird, wenn es diese Seite findet stolz auf seinen Vater sein.

  5. Hallo,
    ich hoffe, dass ihr Sohn ganz schnell begreift, dass Sie für ihn dasein wollen und weder ihm, noch seiner Mutter etwas böses wollen. Und dem Richter wünsche ich, dass er eines Tages aufwacht und erkennt, dass eine Mutter nur Mutter sein kann, wenn ein Papa da ist. Man sollte solchen Richtern auch einmal unbegründet das Liebste nehmen.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und ein baldiges Wiedersehen mit deinem Sohn. Und der Mutter sage ich, pass auf, dass dein Sohn dich nicht eines Tages hassen wird, weil du ihn belogen und betrogen hast, mit deinen Gefühlen erpresst hast.

  6. Hallo,

    die Täter sind mithin in Deutschland die Richter der Amtsgerichte und der Oberlandesgerichte. Denn sie unterlaufen wissenschaftliche Nachweise und unterlaufen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes. Derjenige der dem anderen das Kind vorenthält und entzieht und ein Kontakthalten unmöglich macht dem ist die Sorge zu entziehen. Leider entscheiden viele Richter entgegengesetzt. Diese Richter dürften alle nicht mehr auf ihren Stühlen sitze, das verstehe ich nicht. Vor allem ist mir nicht nachvollziehbar warum die Staatsanwaltschaften nicht gegen diese Richter vorgehen. Bisher habe ich auf Disziplinarbeschwerden nie etwas gehört. Leider ist sogar derzeit der Zustand so, dass obwohl ich einen Befangenheitsantrag gestellt hatte, von dem ich keine Antwort habe, der Richter in dem Verfahren munter weiterschreibt und meine Anträge für ihn unbeachtlich sind. Das Amtsgericht darf scheinbar ungeschoren das Justizministerium auf den Arm nehmen und angeben dass die Anträge bearbeitet werden, obwohl dem nicht so ist.

    Seit 2009 soll es einen runden Tisch geben, in dem Lösungen erarbeitet werden sollen und auch werden Verfahrensanwälten diese Aufgabe oftmals mit in Auftrag gegeben. Läuft diesbezüglich nicht interessiert dies merkwürdiger Weise auch nicht. Auch das nicht zu verstehen. Nicht zu verstehen, dass diese Verfahrensanwälte ihre Aufgabe nicht wahrnehmen und dafür nicht belangt werden können. An der Stelle müsste dringend etwas erfolgen.

    Daher es gibt noch viel zu tun. Und solange müssen wir leider die Ohren steif halten.

    In hochstrittigen Fällen sollte das Wechselmodell eingesetzt werden und Ruhe wäre. Ich frage mich wo das ein Problem ist. Schädigung von Elternteilen und Kindern ist nirgendwo im Gesetz angegeben, das Gegenteil ist der Fall. Die Gesetzgebung muss dringend überarbeitet werden.

  7. In tiefer Betroffenheit habe ich angefangen, eine weitere Doktorarbeit über dieses Thema zu schreiben. Auch Müttern ergeht es nicht anders.
    Möge sich bald in diesem Land etwas ändern.

  8. Ich finde es mutig eine solch persönliche Geschichte publik zu machen und gegen das Vergessen zu kämpfen. Danke.

    Die meisten Betroffenen leiden still vor sich hin und haben auch irgendwann die Kraft verloren sich damit auseinanderzusetzen.

    Hier meine ganz persönliche Sicht der Dinge:
    Leider verliert man im Laufe der Jahre das Vertrauen in die Familiengerichte.
    Oft hat sogar derjenige das Nachsehen, der sich tatsächlich am Kindeswohl orientiert; nämlich weitestgehend versucht das Kind aus den ganzen Beziehungs- und Scheidungskonflikten herauszuhalten.

    In der Regel liebt jedes Kind beide Eltern und jedes Elternteil sein Kind.
    Dass ein Kind vor misshandelnden Eltern geschützt werden muss, liegt auf der Hand.
    Bei einem Kind, das aber den Kontakt – ohne einen solchen Hintergund – von sich aus schon in jungen Jahren zu einem Elternteil komplett ablehnt, kann man aber mit ein wenig Lebenserfahrung und kritischem Hinterfragen schon davon ausgehen, dass diese Situation zumindest sehr wohlwollend vom Ex-Partner aufgenommen wird und sicherlich auch gefördert wird.
    Es entstehen regelrechte “Possenszenarien”, z.B.: dass man ein bestehendes Urteil erst wieder auf Durchführung einklagen muss. Man hat den Eindruck, dass Jugendämter macht- und intressenlos sind. Rein subjektiv betrachtet verdienen sich
    Psychologen eine goldene Nase mit der Erstellung von Gutachten, die dann von den Richtern doch nicht umgesetzt werden und wenn doch – dann geht es in die nächste Instanz – mit dem Kind.
    Schön sind dann auch solche Kommentare in Beratungsstellen wie: “Kennen Sie das Salomon-Urteil” oder noch besser: Berthold Brechts “Kaukasischer Kreidekreis”?
    Das ist für einen entfremdeten Vater/Mutter ein Schlag in das Gesicht.

    Die derzeitig praktizierte Rechtssprechung funktioniert so meiner Meinung nach eindeutig nicht.
    Da kann es nur Verlierer geben.

    Im Extremfall – und Eltern-Kind-Entfremdung ist ein Extremfall – werden aus einer Persönlichkeitsstörung gleich mindestens zwei weitere psychische Erkrankungen generiert.
    Denn natürlich hat dieses Extrem psychische Folgen für jeden in dieser Konstellation.
    Wissenschaftlichen Studien nach entwickeln Kinder oft Persönlichkeitesstörungen und/oder Depressionen – oft erst in späteren Jahren.
    … und aus eigener Erfahrung weiss ich: auch die entfremdeten Eltern haben einen langen Leidensweg vor sich und kämpfen jahrelang vergeblich um ihr Kind, um im Anschluss den Verlust verarbeiten zu müssen.

  9. Ich wurde zwei mal geschieden und aus beiden Ehen gibt es Kinder. Auch wenn es anfangs etwas holprig war, haben wir es letztendlich doch hinbekommen, vernünftig miteinander umzugehen. Ich habe es vermieden, vor meinen Kindern schlecht über ihren Vater zu reden. Wozu auch? Was ihr Vater und ich miteinander hatten, geht nur uns beide etwas an. Ich finde es für die gesunde Entwicklung eines Kindes unverzichtbar, dass ein Kind beide Eltern hat. Und es ist unerträglich, was einige Mütter ihren Kindern antun, indem sie sie vor dem eigenen Vater “schützen”. Ist es nicht viel mehr so, dass der Vater der Kinder nicht mehr in ihr neues Leben hineinpasst und als Störenfried empfunden wird? Liebe Mütter: Ihr wart mit diesem Mann, vor dem ihr jetzt meint eure Kinder beschützen zu müssen, im Bett! Ihr habt ihn geliebt! Euer Kind ist nicht euer Eigentum! Und ihr habt nicht das Recht, nur weil ihr den Menschen nicht mehr liebt, die Liebe zwischen dem Kind und seinem Vater zu leugnen. Und noch etwas: indem ihr den Vater eures Kindes ablehnt, verachtet und bekämpft, lehnt ihr auch 50% eures Kindes ab. Denn, ob ihr es wahrhaben wollt oder nicht: ein Kind ist immer 50% Mama und 50% Papa! Hört bitte auf, eure Ego-Spielchen auf Kosten der Kinder auszutragen.

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