Archiv für den Monat: März 2016

Aktuell

Es sind jetzt 7 1/2 Jahre vergangen, seit mein Sohn das letzte mal bei mir war. Jahre lang bekam ich keine Informationen über ihn, ausser seine Größe und Schuhgröße durch seine Mutter, wenn überhaupt und das nur weil es das Gericht so verfügt hatte.

Der Kontatverbot des Gerichts ist seit 2 1/2 Jahre aufgehoben, aber ich weiß, wenn ich da jetzt auftauche, wird die Mutter sofort die Polizei rufen.

Da mir nie das Sorgerecht entzogen wurde, habe ich “Rechte”!!!
(Nicht nur die Pflicht monatlich beachtliche Summen für den Unterhalt zu überweisen.)
(In der Zeit seit ich keinen Kontat mehr habe, habe ich nahezu 32.000,- € Unterhalt überwiesen.)

Ich habe mit Hilfe der Schulaufsichtsbehörde durchsetzen können, dass mir die Schule die Zeugnisse meines Sohnes zustellt.
Ich darf jederzeit die Schüllerakte meines Sohnes einsehen, was ich auch getan habe. Eine vollkommen kaotische und unvollständige lose Blättersammlung.
Elternbriefe bekomme ich manchmal, aber in der Regel so viel verspättet, dass wichtige Termine vorbei sind.
Ich konnte gelegendlich Elternsprechtage besuchen (obwohl ich häufig nicht über anstehende Termine informiert wurde).

Ich bin damit “gescheitert” von der Kassenärzlichen Vereinigung Auskunft über Arztbesuche zu beommen.
Ich könnte Klage einreichen, habe ich aber nicht.
Die Krankenkasse händigt mir aber alle Infos aus, die sind allerdings immer schon mind. 9 Monate alt.

Ich kann in sein Bankkonto einsehen und ihm unregelmäßig Taschengeld überweisen.
Auf dem Überweisungsträger kann ich kurze Botschaften hinterlassen (z. B. “Ich denk an dich” oder ähnlich)

Seit Anfang Dezember 2016 habe ich die Reißleine gezogen.
Ich überweise die Unterhaltszahlungen nicht mehr.
Ich habe angeboten das Geld persönlich vorbei zu bringen.
Wie ich (Anfang Dezember 2016) vor der Tür stand, verwiess mich der neue Partner meiner Exfrau vom Grundstück. Das Geld wollte er nicht.
Ich habe angeboten das Geld meinem Sohn persöhnlich zu geben, wir können uns ja beim Jugendamt treffen.
Sie bekommt seit sie wieder verheiratet ist, keine Prozesskostenhilfe mehr. Das wird jetzt teuer, zum Anwalt zu gehen.
Das brachte sie dazu, mir immerhin 3 E-Mails zu schreiben. Seit 2007 die ersten Zeilen.
Das Geld liegt hier, sie kann jemanden beauftragen des Geld hier abzuholen.
Nachdem sie einen Anwalt eingeschaltet hatte, habe ich diesen telefonisch erklärt, worum es geht.
Eben nicht um die Weigerung den Unterhalt zu zahlen, sonder darum, ob es überwiesen werden muss.
Dann geschah es, sie erklärte sich bereit mich mit meinen Sohn zu treffen.
In einem Fastfood – Resaurant traf ich nach so vielen endlosen Jahren meinen Sohn wieder.
Meine Exfrau sorgte mit ihrer versteinerten Miene für ein Klima von – 18 Grad.
Ich übergab (gegen Quittung) den ausstehenden Unterhalt und weg waren sie.
Jetzt ist er 18 Jahre. Jetzt muss er den Unterhalt einklagen, was er ja nicht kann, weil ich ja bezahlen möchte.
Nur eben nicht annonym, sonder in bar an ihn persönlich.

An alle, die das selbe durchmachen müssen:
Ich habe gelernt los zu lassen, seit er alt genug ist, seine eigenen Entscheidungen zu treffen.
Ich wünsche mir immer noch, über alles, dass er ein glücklicher Mensch sein möge.
Ich habe gelernt zu leiden. Ich bin dadurch ein genügsamer Mensch geworden.
Selbst kleinste positive Dinge können mich glücklich machen.
Wenn die Ansprüche an das Leben nur klein genug sind, finden sich viele Gründe sich zu freuen.
Wer immer im 5 Sterne Hotel gewohnt hat, ist mit 3 Sternen unzufrieden.
Wer aber lange Zeit unter einer Brücke geschlafen hat, fühlt sich bei 3 Sternen wie ein Gott.
Ich habe beides kennen gelernt und erkenne, dass es aufwärts geht und das auch ohne meinen Sohn.